Frieden

Die Orientierung an der Leitvorstellung des Gerechten Friedens führt zu einer Ausweitung der Friedensarbeit über die Überwindung militärischer Gewalt hinaus. Der „Ökumenische Aufruf zum gerechten Frieden“, der 2011 zum Abschluss der Dekade zur Überwindung von Gewalt von der Internationalen ökumenischen Friedenskonvokation des Ökumenischen Rats der Kirchen ausging, verweist auf vier Aspekte des Gerechten Friedens:
Es geht (1.) um den Frieden in der Gemeinschaft, der es allen Menschen ermöglicht, frei von Angst zu leben. Es geht (2.) um den Frieden mit der Erde, damit Leben erhalten bleibt. Es geht (3.) um den Frieden in der Wirtschaft, damit alle in Würde leben können. Und es geht (4.) um den Frieden zwischen den Völkern, damit Menschenleben geschützt werden.

Der GMÖ arbeitet mit Vertreterinnen und Vertretern von Fachstellen der Friedensarbeit zusammen und hält Kontakt zu weiteren Organisationen der Zivilgesellschaft. Er engagiert sich auf landeskirchlicher Ebene und fördert die friedensethische Profilierung der Ev. Kirche im Rheinland. Er erarbeitet Material, das dazu beiträgt, dem Gebot und der Verheißung des Friedens im Gemeindeleben auf die Spur zu kommen.

Ansprechpartner:

Pfarrer Kai Horstmann
Dr. Kai Horstmann, Regionalpfarrer
Tel. 022 41 – 67 601
horstmann@gmoe.de