Köln Bonn

Bonn und Kusini A rücken noch näher zusammen

Für einen Augenblick war die Welt miteinander verbunden. Aus vollem Herzen und mit großer Überzeugung unterzeichnete Superintendent Eckart Wüster am Freitag auf der Kreissynode die neue Partnerschaftserklärung mit Kusini A in Tansania.

Umrahmt von den Mitgliedern des Bonner Ausschusses für Ökumene und kirchlichen Entwicklungsdienst, der diese Partnerschaft seit mehr als 40 Jahren lebendig hält, und unter dem großen Applaus der versammelten Synodalen aus den zwölf Bonner Kirchengemeinden sei das ein „kleines, aber wichtiges Stück Kirchengeschichte“, erklärte Superintendent Wüster im großen Saal im Haus der Evangelischen Kirche Bonn. „Wir versuchen unseren Beitrag zu leisten, dass die Welt global gesehen ein Stück gerechter und friedlicher wird und dass die Menschen auch in den ärmsten Regionen unserer Erde eine Lebensperspektive haben“, hatte Superintendent Wüster schon in seinem Jahresbericht zuvor deutlich gemacht, warum diese Partnerschaft zwischen den evangelischen Kirchenkreisen Bonn und dem im äußersten Nordwesten von Tansania so wichtig ist.

Im Festgottesdienst in der Schlosskirche zum Auftakt der zweitägigen Tagung des Bonner Kirchenparlaments hatte es ebenfalls schon viele Grüße und Impulse aus der Partnerschaft gegeben. Eine Delegation um Pfarrerin Stefanie Graner, Evelin Heinle-Braun, Uwe Günther, Karin Rose und weiteren Mitgliedern des Kusini A-Ausschusses waren jüngst zur Vorbereitung der neuen Erklärung in Tansania zu Besuch gewesen und berichteten sehr anschaulich und bewegend. Die nun in Bonn ratifizierte Vereinbarung bekräftigt die in vielen Bereichen seit mehr als 40 Jahren sehr lebendigen und landeskirchenweit als vorbildlich eingestuften Partnerschaft. „Wir bauen darauf, dass unsere Verbindung nach Afrika dauerhaft mit Leben gefüllt wird.“ Dazu zählt laut Wüster „nicht nur die Unterstützung einer Krankenstation, Hilfe für Kinder, vor allem für AIDS-Waisen, Ausbildungsstipendien und ein großangelegte Baumpflanzprojekt in allen Gemeinden in Kusini, sondern auch der gegenseitige geistliche Austausch von Christinnen und Christen in der Welt“. Gerade der wechselseitige Besuch soll gepflegt und ausgebaut werden, heißt es in der neuen Erklärung. Alle zwei Jahre ist gewünscht. Superintendent Wüster freute sich: „Bonn und Tansania rücken noch enger zusammen.“

 

(c) bonn-evangelisch.de

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