Niederrhein

Weltfriedenstag

Glocken läuten in ganz Europa!

Beim nächsten Ton ist: Frieden.

Das wäre schön. Würde das Läuten von Glocken dazu führen, dass von einem Augenblick auf den anderen ein Krieg endet, nachhaltiger Friede entsteht. Glocken –  in Zeiten von Kriegen wurden sie immer wieder eingeschmolzen und zu Waffen verarbeitet. Umso mehr sind Glocken, wenn sie klingen, ein Signal des Friedens.

Heute ist Weltfriedenstag. Dieser Tag wurde 1981 von den Vereinten Nationen als weltweiter Gedenktag für den Frieden eingeführt. Er solle genutzt werden, um die Idee des Friedens sowohl innerhalb der Länder und Völker als auch zwischen ihnen zu beobachten und zu stärken. Und er solle ein Tag des Waffenstillstands sein.

Heute abend von 18.00 bis 18.15 Uhr werden erstmals europaweit gemeinsam Glocken läuten, kirchliche und weltliche. Sie sollen an die beiden Jahrestage 100 Jahre Ende 1. Weltkrieg und 400 Jahre Beginn 30-Jähriger Krieg erinnern und zum Frieden mahnen. Friedensandachten in Kirchen und auf Plätzen schließen sich an das Läuten an. Die aktuelle Lage der Welt braucht das Gebet und klare Geläut für den Frieden.

„Richte unsere Füße auf dem Weg des Friedens“ (Lk. 1,79) – unter diesem Leitwort finden in unserem Kirchenkreis Krefeld-Viersen ab heute unterschiedliche Veranstaltungen und Aktionen statt. Sie fragen nach Wegen zum Frieden, nach einem gerechten Frieden. Wir brauchen solche Beispiele, wie Kriege vermieden als auch wie Wege zum Frieden gefunden werden können.

Text: Bettina Furchheim, Pressereferat Krefeld-Viersen

Infos zu weiteren Veranstaltungen am Weltfriedenstag im Kirchenkreis Krefeld-Viersen: https://www.ekir.de/krefeld/informationen/news2018-1384-Glockenlaeuten.php

Unter anderem: Eine Diskussion in der Thomaskirche in Kempen „Gefahr des Friedens in einer ‚friedvollen Zeit‘?“ Ein Diskussionsteilnehmer ist Superintendent Burkhard Kamphausen.