Westliches Ruhrgebiet

Partners in Peace – junges Engagement für Frieden

Wie gehen wir mit Migration und Flucht um? Was lernen wir aus unserer Geschichte? Wie mischt sich die Kirche politisch ein? Zwei Wochen lang reiste eine Gruppe junger Christinnen und Christen aus Afrika, Amerika und Europa durch Deutschland und besuchte unterschiedliche Initiativen, die sich für eine offene und friedliche Gesellschaft einsetzen. Die Teilnehmenden waren junge Erwachsene der Evangelischen Kirche in Namibia (ELCRN), Native Americans aus der South Dakota Association / USA und der UCC (United Church of Christ) Pennsylvania, der EKBO (Ev. Kirche in Berlin – Brandenburg – schlesische Oberlausitz) sowie der Evangelischen Kirche im Rheinland. In Monschau besuchten sie Jugendliche, die sich auf eine Reise entlang der Balkanroute zu den Grenzen Europas vorbereiteten (Mehr dazu unter bisansmittelmeer.de), sie nahmen teil am Aktionstag gegen Atomwaffen in Büchel, sie diskutierten in Essen mit einem Vertreter von „Jugend rettet“ über die zivile Seenotrettung auf dem Mittelmeer, besuchten die Flüchtlingskirche und das Holocaust Mahnmal in Berlin und sprachen mit dem Bundestagsabgeordneten Ottmar von Holtz in Berlin. Neben der Frage, wie sich die Kirchen stärker für Menschen auf  der Flucht engagieren kann, ging es auch um die Auseinandersetzung mit der eigenen politischen Situation. Jede Gruppe brachte ihre Themen mit und so sprachen die jungen Erwachsenen auch über den deutschen Völkermord in Namibia oder die Situation der Native Americans in den Reservaten der USA. Nach vielen persönlichen Begegnungen, politischen Diskussionen und schönen gemeinsamen Momenten verabschiedeten sich die Teilnehmenden mit dem Versprechen, sich auch zukünftig für den Frieden zu engagieren.