Bergisches Land

Leverkusen ist „FairTrade Town“

Am Montag, den 26.6.17 wurde der Stadt Leverkusen die Urkunde als „FairTrade Town“ überreicht. Oberbürgermeister Uwe Richrath nahm sie als Vertreter der Stadt beim gestrigen Empfang im Gartensaal des Schlosses Morsbroich entgegen. Damit gehört Leverkusen nun zum Kreise der 488 FairTrade-Towns bundesweit.

Fünf Kriterien müssen hierfür erfüllt werden: Die Stadtspitze muss sich für den Fairen Handel einsetzen und bei allen öffentlichen Sitzungen mit Bewirtung zwei fair gehandeltes Produkte anbieten. Eine Steuerungsgruppe initiiert und koordiniert die Aktivitäten zur Förderung des fairen Handels. Abhängig von der Bevölkerungszahl bieten eine gewisse Anzahl an Einzelhandelsgeschäften und Gastronomiebetrieben mindestens zwei Produkte aus fairem Handel an. Mindestens in einer Schule, einem Verein und einer Kirche werden faire Produkte verwendet und Bildungsaktivitäten zum Thema Fairer Handel umgesetzt. In den Prozess werden die örtlichen Medien eingebunden, die über Aktivitäten auf dem Weg zur FairTrade Stadt berichten.

Dem „Arbeitskreis Eine Welt Leverkusen“, dem auch Eberhard Löschcke, Pfarrer im Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) der EKiR – mittlerweile im Ruhestand – angehört, gelang es 80 Vereine und Organisationen für dieses Projekt zu gewinnen und auf diese Weise den Stadtrat zu bewegen, sich als FairTrade-Town zu bewerben.