Europas Grenzen

Europa bedeutet für viele Menschen Frieden und Grenzenlosigkeit. Das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Nationen zeigt sich auch darin, dass wir zwischen den Ländern des Schengener Abkommens hin- und her reisen können.

Gleichzeitig verschliessen wir mehr und mehr die EU-Aussengrenzen. Das Mittelmeer ist zu einem Grab für tausende Flüchtende geworden. Anstatt Menschen in Not zu helfen, werden zivile Seenotretter kriminalisiert und Rettungsaktionen von Politikern und Behörden behindert.

„Abschottungund Abgrenzung Europas schreiten weiter voran. Menschenrechte und Humanität werden innerhalb der EU, auch in Deutschland, generell zur Disposition gestellt. Das politische Handeln wird weitgehend durch das Ziel bestimmt, den Zuzug von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten zu begrenzen. In ganz Europa ist eine bedenkliche Zunahme populistischer und auch nationalistischer Politik festzustellen. Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten werden an ihrer Arbeit gehindert und kriminalisiert (unter anderem in Ungarn, Griechenland, Italien) und es wird durchgängig vom „Kampf“ gegen „illegale Migration“ gesprochen. Auch der politische Diskurs innerhalb Deutschlands ist geprägt von einer Verrohung der Sprache und Begriffskreationen, die menschenrechtlich bedenkliche Tatsachen verschleiern.“ (EKiR – Synode 2019)

Wir wollen auf die Situation an den Aussengrenzen der EU aufmerksam machen, wir wollen  informieren und unsere Haltung als Christinnen und Christen in der Öffentlichkeit und gegenüber den politisch Verantwortlichen deutlich zeigen.

Hier finden Sie Informationen und Material:

„Flüchtlingsproblematik an den EU Aussengrenzen“ (Landessynode der EKiR, 2019 Drucksache 20)

Fokus Globus – Interview zur zivilen Seenotrettung als Podcast (GMÖ)

Migration und Asyl – Materialien und Links (EKiR)

»… und ihr habt mich aufgenommen.« Zehn Überzeugungen zu Flucht und Integration aus Evangelischer Sicht, (EKD)

Flucht und Integration – Kirchliches Engagement für Geflüchtete (EKD)