GMÖ

In eigener Sache – AUS DEM GMÖ WIRD RIO – DIE ZUKUNFT DES GMÖ

GMÖ und RIO existieren übergangsweise parallel

Zum 1.1.2021 startet gemäß dem Beschluss der Landessynode 2020 der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) der Rheinische Dienst für Internationale Oekumene (RIO), der in enger Kooperation mit der Vereinten Ev. Mission (VEM) arbeiten wird.

Die Regionen mit ihren Büros bleiben erhalten. Organe des neuen RIO sind der RIO-Rat (der auf landeskirchlicher Ebene agiert) und die RIO-Regionalräte (ähnlich dem bisherigen Kuratorium) in den Regionen.

Allerdings wird der Beschluss der Landessynode 2020 nach Beratungen in der Kirchenleitung nur teilweise umgesetzt, da die bisher angedachte strukturelle Anbindung an die Vereinten Evangelische Mission (VEM) durch die zu erwartende dauerhafte Umsatzsteuerpflicht nicht tragbar ist.

Die Kirchenleitung hat nun kurzfristig eine Übergangslösung beschlossen. Die RIO-Satzung tritt zum 1.1.21 in Kraft. Die Gremien nehmen ihre Arbeit zum 01.01.2021 auf, allerdings ohne Leistungsaustausch zwischen unterschiedlichen Rechtsträgern. Gleichzeitig macht die Kirchenleitung von ihrem Recht Gebrauch, in Ausnahmefällen die Verbünde nach dem alten Verbandsgesetz nicht zum 31.12.2020 aufzuheben, so dass (aus Gründen der Rechtssicherheit) der GMÖ parallel zum RIO bestehen kann.

Somit erfolgen zunächst keine Betriebsübergänge der GMÖ–Mitarbeitenden und die Finanzierung 2021 erfolgt noch einmal über die Kirchenkreise.

Die Vertretung der Kirchenkreise in den beiden Gremien Kuratorium und RIO-Regionalrat wird (möglichst in Personalunion) von der jeweiligen Kreissynode gewählt bzw. vom KSV benannt.

In der Zwischenzeit ist eine von der Kirchenleitung berufene Taskforce beauftragt ein dauerhaft (finanziell) tragfähiges Modell für RIO zu suchen, das die avisierte Zusammenarbeit mit der VEM trotzdem möglich macht.