Köln Bonn

Auf dem Christusfest in Koblenz

„Ich bin überwältigt von der fröhlichen und herzlichen Atmosphäre und von dem großen Interesse an den christlichen Themen des Tages“, sagte Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, Leiterin der Abteilung Theologie und Ökumene der Evangelischen Kirche im Rheinland: „Wer heute hier war, merkte: Ökumene ist eine Selbstverständlichkeit.“

Rund 13.000 Besucherinnen und Besucher haben am Pfingstmontag auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz am Ökumenischen Christusfest teilgenommen.

Den ganzen Tag über herrschte auf der Festung Ehrenbreitstein bunte Kirchentagsstimmung. Bläser des Evangelischen Gemeindeverbands Koblenz hatten die Besucherinnen und Besucher bereits am Morgen mit festlichen Klängen am Eingang zum Festgelände begrüßt. Mehr als 1.500 Menschen feierten den ökumenischen Eröffnungsgottesdienst unter dem Leitwort „vergnügt, erlöst, befreit“ mit. Dieser wurde auch live im Deutschlandfunk übertragen.

Auf vier Bühnen gab es Musik von Bands und Chören aus der Region sowie Theater und Kabarett rund um den Reformator Martin Luther. Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentierten sich 23 Gruppen und Initiativen aus ganz Rheinland-Pfalz – von der Polizeiseelsorge bis zum Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel. Darunter natürlich auch der GMÖ, der am Beispiel des fair gehandelten Kaffees zeigte, wie erfolgreich auch Einzelne etwas zur globalen Gerechtigkeit beitragen können.

Ekir.de/Red.

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