Köln Bonn

Frieden geht anders. Rückblick auf ein Projekt in Bonn

„Frieden geht anders!“ lautet der programmatische Titel einer Impuls-Ausstellung, die der Evangelische Kirchenkreis und der Katholikenrat in Bonn gemeinsam mit der Volkshochschule Bonn vom 14.-31. März 2017 in der Krypta der Bonner Kreuzkirche gezeigt haben.

Zur Eröffnung am 13. März zeigte eine Theatergruppe aus Syrien geflüchteter Jugendlicher unter Leitung von Osama Shoora anschaulich und berührend ihre Erfahrungen mit dem Krieg und der Gewalt.Uli Suppus (Amt für Jugendarbeit der rheinischen Landeskirche) führte in die Ausstellung ein, musikalisch gerahmt durch den Beueler Kantor Hubert Arnold und von persönlichen Leitworten von Superintendenten Eckart Wüster, Dr. Ingrid Schöll (VHS Bonn) sowie Dorothee Schwüppe (Katholikenrat Bonn).

Die Ausstellung „Frieden geht anders!“ zeigt an Beispielen, wie Kriege und Konflikte mit gewaltfreien Methoden verhindert oder beendet werden konnten. Auf Ausstellungstafeln, durch Mediastationen und mit Anschauungsobjekten können sich die Besucherinnen und Besucher über Alternativen zur Gewalt informieren.

Die Erfahrung lehrt: Der Einsatz kriegerischer Mittel führt nicht zum Frieden. Unter der Überschrift „Frieden geht anders“ wurde die Ausstellung von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm begleitet. In Workshops, Vorträgen, Diskussionen, aber auch Konzerten und Gottesdiensten wurde die Frage nach dem, was wirklich friedensdienlich ist, gestellt und nach Antworten gesucht. Denn wie Frieden geht, muss immer wieder geübt werden.

Schulklassen, Konfirmanden und Gemeindegruppen und andere Besucher, haben die Ausstellung besucht oder an den Veranstaltungen in Bonn teilgenommen. Im ganzen ein gelungenes Projekt politischer Bildung.  Über zukünftige Ausstellungsorte und Termine informiert die Internetseite www.friedengehtanders.de.

 

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