Köln Bonn

GKPI Hilft – Diakonische Arbeit der GKPI in der Covid 19 Pandemie

Die Krise bedeutet für viele Menschen in Indonesien wachsende Armut. Die VEM Partnerkirche in Nordsumatra versteht Jesu Auftrag an seine Jünger als Aufgabe, für ihre Not leidenden Gemeindeglieder zu sorgen. Pfarrer Raden Samosir leitet die diakonische Arbeit der GKPI in der Krise. Er berichtet: Das Coronavirus breitet sich in Indonesien aus. Überall gilt das Gebot, Abstand zu halten, möglichst Zuhause zu bleiben und von dort zu arbeiten und in den Familien Gottesdienste zu feiern. Die Folge ist, dass viele Gemeindeglieder, die als Ulos-Weber, Essenslieferanten, im Transportwesen oder in Fabriken arbeiten, kein Einkommen mehr haben. Viele sind inzwischen arbeitslos. Die Synode der GKPI gründete ein Team zur Krisenbewältigung, das Essen, Masken, Desinfektionsmittel, mobile Waschbecken und Vitamine verteilt. In Kirchen lagern Reis, Zucker, Eier und andere Lebensmittel, die an in Not geratene Gemeindeglieder verteilt werden. Schritt für Schritt lockert nun auch Indonesien die Maßnahmen. Menschen können wieder zur Arbeit gehen, halten aber weiterhin Abstand und tragen Masken. Schulen und Universitäten bleiben weiterhin geschlossen. Unterricht findet über das Internet statt. Eindrücklich sagt Sonya Lumbantobing: „Die Situation, die uns wütend macht, muss uns zum Gebet bringen, damit der Sturm vorüberzieht und wir wieder den Regenbogen sehen. Mögen wir weiterhin hoffen und Freude haben bis wir den Regenbogen wieder sehen.“

Christoph Melchior, Ev. Kirchengemeinde Beuel

 

 

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