Niederrhein

Großer „Fridays for Future“-Aktionstag

Fridays For Future vor dem Krefelder Rathaus. Klima-Demos finden in der ganzen Region statt, ob in Düren mit 700 oder in Aachen 7.000 Aktivisten für Klimaschutz. In Mönchengladbach verzögerte sich wegen der vielen, vielen Aktiven der Start der Demo. Kirchen in Dinslaken und Wesel liesen um 5 vor 12 die Glocken läuten aus Solitarität und Aufruf zu Handeln.

Die Kinder und Anhänger von Fridays For Future fordern von der Politik mehr Ehrgeiz im Kampf gegen die Erderhitzung und die drohende Klimakatastrophe. Vor allem müsse gemäß dem Pariser Klimaabkommen die globale Erwärmung auf unter 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit eingedämmt werden.

Für Deutschland fordert Fridays for Future, schon bis Jahresende alle Subventionen für fossile Energieträger wie Öl und Kohle zu streichen, ein Viertel der Kohlekraft abzuschalten und eine Steuer auf Treibhausgasemissionen zu erheben. Die Bewegung bekommt breite Unterstützung. Mit dabei sind Umwelt- und Entwicklungsorganisationen wie Greenpeace und Brot für die Welt, aber auch die Evangelische Kirche und ihre Einrichtungen, die Gewerkschaft Verdi und der Deutsche Kulturrat.