Saar Nahe Mosel

Presbyterien beschäftigen sich mit Partnerschaft

Die Presbyterien der Kirchengemeinden Rhaunen-Hausen, Sulzbach und Hottenbach-Stipshausen wollten es wissen: Wie geht eigentliche Partnerschaft mit einer Kirche in Afrika? Und was können wir als kleine ländliche Dorfgemeinden im Kirchenkreis Trier dazu beitragen? Und so luden sie sich am 26. Januar 2019 Pfarrer Hans Jürgen Gärtner vom Gemeindedienst für Mission und Ökumene zu einem gemeinsamen Studientag über Partnerschaft ein.

Die Presbyterinnen und Presbyter der pfarramtlich verbundenen Kirchengemeinden hatten klare Vorstellungen: eine Partnerschaft müsse auf jeden Fall „auf Augenhöhe“ stattfinden und von Fainess, Respekt und Offenheit getragen sein. Und sie könnte ein Lern- und Begegnungsort sein – für beide Seiten.

Da der Kichenkreis Trier vor einigen Jahren eine Partnerschaft mit der anglikanischen Diözese Cyangugu in Ruanda begonnen hat, interessierten sich die Teilnehmenden insbesondere für dieses Land und seine Geschichte. Der Genozid von 1994 ist eine Thema, an dem niemand, der sich für Ruanda interessiert, vorbeikommt.  So erfuhren die Presbyter*innen vieles zur Vorgeschichte, aber auch darüber, wie im heutigen Ruanda mit dem Thema umgegangen und Vergangenheit bewältigt wird.

Am Ende das Studientages war die Motivation hatten die Presbyter*innen viele Ideen zusammengetragen, sich auch als kleine abgelegene Landgemeinden in die Partnerschaftsarbeit einzubringen.