Westliches Ruhrgebiet

Friedenswerkstatt auf Sansibar

Friedenswerkstatt auf Sansibar

Werkstattbericht aus dem Interfaith Centre

Im Rahmen seiner Themenreihe „Frieden geht anders“ nimmt der Gemeindedienst für Mission und Ökumene/GMÖ und der Kirchenkreis An der Ruhr auch das interreligiöse Zusammenleben im tansanischen Partnerkirchenkreis in den Blick. Zum Werkstattbericht aus dem „Interfaith Centre“ auf Sansibar am Donnerstag, 12. März, 19 Uhr, in der Evangelischen Ladenkirche, Kaiserstraße 4, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Referent ist Lusungu Mbilinyi, Studienleiter bei der Vereinten Ev. Mission (VEM). Pfarrerin Ursula Thomé, GMÖ-Pfarrerin wird die Veranstaltung moderieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.

In Tansania leben etwa zu gleichen Anteilen Christen und Muslime, im teilautonomen überwiegend muslimisch geprägten Sansibar traten immer wieder Spannungen zwischen den Angehörigen der Religionen auf. Das Interfaith Centre auf Sansibar setzt mit interreligiösen Programmen wirkungsvolle Impulse für das friedliche Zusammenleben: Es gibt interreligiöse Bildungsprogramme ebenso wie Fußballspiele oder Nähgruppen und Kreditgenossenschaften, die Frauen beim Weg in die Selbstständigkeit als Kleinunternehmerin helfen. In jeder Gruppe sind Christinnen und Christen, Muslimas und Muslime gemeinsam aktiv. Pastor Lusungu Mbilinyi berichtet aus der Praxis.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Frieden geht anders“ (www.frieden.kirche-muelheim.de).