GMÖ Westliches Ruhrgebiet

Lauf solo in den Sommer

Initiative hilft Familien in Namibia, die unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden: „Lauf solo in den Sommer“ heißt eine Initiative der Evangelischen Kirche im Rheinland: Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler sind – jede und jeder für sich – unterwegs für den guten Zweck und helfen so gemeinsam dabei, die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Namibia zu lindern. Auch die Essener Superintendentin Marion Greve, selbst eine passionierte Läuferin, unterstützt die Aktion.

Die Startgelder (5 Euro pro Person) und Spenden gehen an die Evangelisch-Lutherische Kirche in Namibia, die sich gegen die Ausbreitung des Corona-Virus im Alltag der Menschen stemmt und versucht, die existenzbedrohenden Folgen der Krise für die Ärmsten abzumildern. Gerade Familien, die schon vor der Corona-Krise am Existenzminimum lebten, sind vom Hunger bedroht. Ehren- und hauptamtliche Helfer der Kirche packen und verteilen regelmäßig Pakete mit Grundnahrungsmitteln für 350 Haushalte; andere Mitarbeitende helfen vor Ort bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen.

Und so geht’s: Interessentinnen und Interessenten (Läufer, Handbiker, Inlineskater, Rollstuhlfahrer) erhalten nach der Anmeldung per Mail ihre Startnummer. Es zählt ein selbst gewählter, allein absolvierter Lauf oder Weg im Aktionszeitraum bis zum 31. Juli. Wer möchte, lässt sich die zurückgelegten Kilometer im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis sponsern. Für die ersten hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich anmelden, übernimmt die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) die Startgelder.

Alle nötigen Infos zu „Lauf solo in den Sommer“ und zum Spendenprojekt unter dem Dach der Vereinte Evangelische Mission (VEM) stehen im Internet unter www.vemission.org/united-against-corona.

Text und Foto: Evangelische Kirche Essen